Infertilität, ICSI, KIWU, Hormonbehandlung, Fruchtbarkeit
Infertilität, ICSI, KIWU, Hormonbehandlung, Fruchtbarkeit
Infertilität, ICSI, KIWU, Hormonbehandlung, Fruchtbarkeit
Infertilität, ICSI, KIWU, Hormonbehandlung, Fruchtbarkeit
Telefon: 0234 / 155 24 oder 610 654 03
Fax: 0234 685 479
Email: info@vitro-med.de

44787 Bochum
Hellweg 2

Natürliche Fortpflanzungsmethoden


Nachweis eines Eisprungs

Fruchtbarkeit
Fruchtbarkeit
wird mittels der sogenannten Basaltemperaturkurve ermittelt. Die Frau misst mindestens drei Monate lang ihre Basaltemperatur d.h. die Körpertemperatur morgens vor dem Aufstehen und notiert die Temperaturveränderungen während des Zyklus in Form einer Kurve. Der Temperaturanstieg des Körpers ist mit dem Anstieg von Progesteron in der Lutealphase verbunden. Ein bis zwei Tage nach der Ovulation steigt die durchschnittliche Temperatur um >= 0,2 °C an. Man kann aufgrund des Temperaturverlaufes während eines Zyklus unter anderem erkennen, ob und wann ein Eisprung stattgefunden hat. Wird die Basaltemperaturkurve als Hilfsmittel zum „optimalen“ Geschlechtverkehr benutzt, muss man darauf achten, dass der Temperaturanstieg die bereits stattgefundene Ovulation anzeigt. Ein Geschlechtsverkehr zum Zeitpunkt des Temperaturanstiegs ergibt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft um weniger als 3%. Für die richtige Durchführung der Messung sind folgende Punkte zu beachten:
  • Messung vornehmen immer vor dem Aufstehen
  • Messung immer zur gleichen Zeit
  • Messung immer mit dem gleichen Thermometer
  • Messung immer an der gleichen Stelle: oral, axillär, vaginal, rektal.
Diese wichtigen Punkte erfordern von der Patientin viel Disziplin und ist ein zeitaufwendiger Vorgang.

Nachweis eines Eisprungs mit Hilfe einer Basaltemperaturkurve und deren Ablauf und Regelmäßigkeit kann dem behandelten Arzt  über die weiteren therapeutischen und diagnostischen Schritte Hinweise geben.

Zervikalschleim

Fruchtbarkeit
Fruchtbarkeit
das Aussehen des Zevikalschleims während des Zyklus durchläuft mehrere Phasen und verändert sich. Zu Beginn des Zyklus ist der Zervikalschleim wenig durchsichtig und nicht spinnbar d.h. seine Viskosität ist sehr gering. Eine Probe zwischen den Fingern indem man ihn auseinanderzieht, zeigt das er reißt. Sein Aussehen ist dicklich, gelblich bzw. weißlich entweder klumpig oder cremig. In der Phase der Ovulation ist er dagegen sehr spinnbar und lässt sich sehr gut zwischen den Fingern ausdehnen ohne zu zerreißen. Der Zervikalschleim ist durchsichtig und glasig wie rohes Eiweiß. Um den Zervikalschleim zu beurteilen sollte die Frau mit dem Zeigefinger zwischen den kleinen Schamlippen entlangfahren um den Schleim zwischen zwei Fingern auf die Spinnbarkeit zu überprüfen.

Eine Verbindung beider Methoden d.h. die Zyklustemperaturmessung und die Zervikalschleim Beurteilung kann als eine natürliche Methode verwendet werden. Dank dieser einfachen Methoden ist fast jede Frau in der Lage  ihren eigenen Ovulationszyklus besser kennen zulernen und damit besser die optimale Zeitspanne für den Geschlechtsverkehr zu finden. Falls es nach  Anwendung der natürlichen Methoden binnen 12 Monate  nicht zur gewünschten Schwangerschaft kommen sollte, suchen Sie das Kinderwunschzentrum Ihres Vertrauens auf, um die weitere Kinderwunschdiagnostik und Therapie vorzunehmen.